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Weißdorn
(Crataegus sp.)
Heiler
des Herzens
.
Der Weißdorn war in alten Zeiten als Heckenpflanze weit
verbreitet und bildete mit Wildrose und Schlehdorn den sogenannten Hag,
der das Dorf gegen die umgebende Wildnis abgrenzte. Der Weißdornstrauch
kann bis 4 m hoch werden und bevorzugt warme Standorte an lichten Waldrändern
und Hecken.
Die kleinen bis 4 cm langen Blätter sind unterschiedlich
tief gelappt und sehr charakteristisch, sodass man sie mit keinen
anderen Strauch verwechseln kann, hat man sie einmal in der Natur
wahrgenommen. Die Äste sind mit spitzen kurzen Dornen besetzt. Im Mai
blüht der Weißdorn. Sein weißes Blütenkleid macht den Strauch in
dieser Zeit sehr auffällig. Die weißen kleinen Blüten mit den
rosaroten Staubgefäßen sitzen in Büscheln an den Ästen. Sie verströmen
einen etwas eigenartigen animalischen Geruch, der an den Geruch von Maikäfern
erinnert. Die Früchte des Weißdorns sehen äußerlich der Hagebutte ähnlich.
Sie besitzen ein mehliges an Avokado erinnerndes Fruchtfleisch und einen
einzelnen Samen (Kernfrucht)
.
Anwendung in der Naturenergetik
Verwendet
werden Blüten und Blätter des Weißdorns
Die
jungen Blättchen schmecken hervorragend mit leicht nussigem Geschmack
(entweder gleich in der Natur verkosten oder als Beigabe zu Salaten
verwenden)
Die
Blüten können als Dekoration für Wildkräutersalate etc. verwendet
werden. Sie sehen auch verzuckert sehr hübsch aus z.B. als Verzierung
von Hochzeitstorten.
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Brauchtum / Ethologie:
Der
Weißdorn gilt seit alters her als zauberkräftig.
Selbst
Merlin der große Zauber der keltischen Mythologie
soll von
der schönen Niniane, in die er sich unsterblich verliebt hatte,
im
Bannkreis eines Weißdornbusches gebannt worden sein, nachdem sie ihm
alle
Zaubergeheimnisse abgeluchst hatte. Nur sie selbst konnte den Bann
brechen
und ihn wann immer sie wollte besuchen.
Der
Weißdorn galt auch als reinigend und erneuernd.
Die
biegsamen, stacheligen Zweige formte man zu einem Tor,
durch
das der Kranke schreiten oder kriechen musste, um seine
Krankheit
abzustreifen.
Zur
Vertreibung von Hexen und Geistern nagelte man Weißdornzweige
an
die Stalltür. Die Abwehrkraft des Weißdorns wollte man auch als
Amulett
mit Weißdornrinde immer bei sich tragen.
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Signatur:
Mars (Dornen)
Grobstoffliche Eigenschaften des Weißdorns
Der
Weißdorn gilt als "Heiler des Herzens".
Diese
Bedeutung ist in der Volkmedizin sehr bekannt.
In
vielen Herzstärkungsmittel ist Weißdorn enthalten.
Er
beeinflusst die Funktion des Herzmuskels und die Durchblutung der
Herzkranzgefäße und wird unterstützend zur Harmonisierung des
Blutdrucks
und
des Herzrhythmus angewendet.
(Quelle:
Ursel Bühring: Praxis Lehrbuch der modernen Pflanzenkunde
Susanne Fischer Rhizzi Blätter von Bäumen)
Diese Info ersetzt keine schulmedizinische Klärung !)
Kräuterküche
Weißdornblütenlikör (interessant und außergewöhnlich)
1,5
Tassen Zucker
0,25
Tassen Wasser
3
fest gefüllte Tassen Weißdornblüten
1
l Wodka
Schalen
v. 2 unbehandelten Zitronen
Zucker
mit Wasser zu einem Sirup verkochen bis der ganze Zucker aufgelöst ist.
Den Sirup etwas abkühlen lassen, über die Blüten gießen und mit dem
Wodka ansetzen. 6 Wochen kühl, dunkel und verschlossen ziehen lassen.
Dann filtern und in Flaschen füllen. Einige Wochen nachreifen lassen.
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G.C.Altmann / aktualisiert 08/2009 |