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Der Kräuterkreis ist die Pflanzenenergetik-Seite des Medizinrad-Institutes

 

 

 

 

 

 

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Kräuter im OktoberHagebutten, Wildfrüchte im keltischen Jahreskreis

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Wildfrüchte, Rheumageist und 

herbstliche Gestecke

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WILDFRÜCHTE GENIESSEN

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Kornelkirschen (Cornus mas, gelber Hartriegel)

entfalten jetzt ihr herb-säuerliches Aroma. Am besten schmecken sie bei einem herbstlichen Spaziergang direkt vom Strauch. Man kann sie genau wie Berberitzenfrüchte auch zu Wild- und anderen Fleischgerichten geben.

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Weißdornfrüchte (Crataegus sp.):

schmecken roh recht mehlig, das Fruchtfleisch erinnert etwas an Avocados. Für Vögel und sonstige Wildtiere sind sie sehr nahrhaft. Weißdorn gilt als "Heiler des Herzens". Der Strauch war früher neben Schlehdorn und Hainbuche Hauptbestandteil der Hecken (Hag) rund um die Felder und Dörfer. Die Früchte können zusammen mit Hagebutten und Holunderbeeren als Früchteteemischung für den Winter getrocknet

werden.

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Pikante Hagebuttensauce:

1/4 kg Hagebuttenschalen (frisch oder getrocknet und eingeweicht), 3/8 l Weißwein, etwas Zucker, Salz, Pfeffer etwas Sauerrahm.

Die Hagebuttenschalen werden im Wein mit dem Zucker weichgekocht und mit Salz, Pfeffer und zwei Löffeln Sauerrahm abgeschmeckt. Schmeckt gut zu herbstlichen Wildgerichten.

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Rosskastanienfrüchte (Castanea sativa):

sind zwar für uns nicht essbar, ergeben aber ein heilsames Bad bei rheumatischen Beschwerden sowie zur Stärkung der Venen und gegen Stauungen im Unterleib. Dazu wird für ein Vollbad ein halber Eimer Kastanien und über Nacht kalt angesetzt. Die Kastanien vorher halbieren.

Am nächsten Tag aufkochen und den Absud ins Bad geben.

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Rheumageist: zerschnittene Rosskastanien in Weingeist ansetzen, wer hat, kann auch die im Frühling angesetzte Rosskastanien-Blütentinktur dazumischen

 

HERBSTLICHE TIPPS:

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Wärmendes Fußbad mit Beifuß

Beifuß zählt zu meinen Lieblingspflanzen, wie dem aufmerksamen Leser wahrscheinlich nicht entgangen ist:

Man kann einen starken Absud aus Beifußkraut bereiten, etwas abkühlen lassen und als Fußbad verwenden.

Beifuß ist sehr wärmend. Er kann auch als Tee verwendet werden - er wärmt besonders die Bauchorgane (gegen Verkühlung des Unterleibes).

(Nicht für Dauergebrauch, nicht während der Schwangerschaft!)

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Schnupfenbad  "NASE FREI"

Folgende ätherische Öle werden verwendet: Eukalyptus, Teebaum, Rosmarien, Pfefferminze

Dieses Bad macht  eher munter, man sollte es  also nicht unbedingt am Abend anwenden. 

Als Emulgator immer fettes Öl (z.B. Mandelöl od. Sonnenblumenöl...) verwenden oder

einen Becher (ungeschlagenes) Schlagobers. Die ätherischen Öle lösen sich dann besser und reizen nicht die Haut. Für die Inhalationen verwende nur nur 1-2 Tropfen ätherisches Öl - 2 - 3 mal täglich.

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Für Naturkenner - bei Halsschmerzen: Erlenrinde

Ein gutes Gurgelmittel bei Halsschmerzen und zur Stärkung des Zahnfleisches. Die Rinde schabt man von dünneren Zweigen und Trieben und bereitet eine starke Abkochung. Dabei ist es sehr wichtig den Baum nicht zu schädigen und vor allem: Man bittet das Wesen der Erle um Erlaubnis, von ihr etwas Rinde ernten zu dürfen. Erlenrinde wirkt kühlend und zusammenziehend.

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Bei Husten und Kratzen im Hals helfen Inhalationen mit ätherischem Sandelholzöl

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Herbstliche Gestecke:

aus Rainfarnblüten (gelb, sehr lange haltbar), Hopfentriebe (zierliche Hopfenzapfen),

Waldrebentriebe (graue, "wollige" Samenfäden) und Feuerdorn (leuchtend rot und orange), Hagebutten, Mahonien...

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WILDGEMÜSE: 

Ja, sogar jetzt im Oktober findet der aufmerksame Wildkräuterfreak noch Wildgemüse. Die Vogelmiere entwickelt jetzt die Herbstgeneration. Die winzigen Pflänzchen, die bereits im September keimen entwickeln sich rasch zu erntereifen Pflanzen. Diese überdauern den Winter und können auch dann an schneefreien Plätzen geerntet werden. Pollenanalysen ergaben, dass die Vogelmiere schon in der Eiszeit von den Menschen verwendet wurde. Sie hat einen angenehm milden Geschmack und ist ein wichtiger Mineralstoff- und Vitaminspender. Verwendung findet sie in Salaten, Topfenaufstrichen, Suppen (z.B. Lauchcremesuppe mit viel Vogelmiere, die Vogelmiere wird zum Schluss fein geschnitten in die Suppe gegeben wird.) Weiteres Wildgemüse, das jetzt noch zu finden ist: Löwenzahn (treibt nach dem Regen im September wieder kräftig aus, auch Wegericharten entwickeln sich noch recht gut, Distelblätter sind sehr gesund und können gekocht als Gemüse gegessen werden.

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RÄUCHERUNGEN IN GRIPPEZEITEN:

Zur Vorbeugung vor Ansteckung:

Wacholderbeeren, Myrrhe, Weihrauch evtl. 2-3 Tropfen ätherisches Thymianöl und Wacholderöl in die Räuchermischung geben.

In einer Räucherschale auf Räucherkohle räuchern.

Wacholder gilt als "Wachhalter" - er "weckt sozusagen Tote auf". Er wurde schon zu Zeiten der Pestepidemien zur Desinfektion verwendet. Feuer aus Wacholderholz wurde am Dorfplatz angezündet. Wacholderöl wurde in die Pestmasken geträufelt.

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Herbstliche Räuchermischung aus heimischen Pflanzen:

5 Teile Tannenharz (od. Weihrauchharz)

5 Teile Tannennadeln

1 Teil Wacholderbeeren

1 Teil Mistelblätter oder Mistelholz

Teil Eisenkraut (Verbena officinalis)

Das Harz und die feingeschnittenen u. getrockneten Beeren, Nadeln und Kräuter im Mörser gut vermischen. Die Mischung entwickelt einen herb-aromatischen Duft. Sie kräftigt und stärkt, hilft uns mit den Kräften der Natur stärker in Verbindung zu treten und unsere inneren Quellen der Kraft zu finden.  

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Bitte beachte, dass die Kräutertipps auf dieser Homepage den Besuch beim Arzt oder Psychotherapeuten nicht ersetzten. Siehe dazu auch die Hinweise auf www.pflanzenrad.at/kraeuterkreis.htm

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