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Kräuter
im Mai
Aphrodisiaka aus der magischen Kräuterküche
.
WILDGEMÜSE
FÜR DIE LIEBE
Vielen
Pflanzen und so auch heimischen Kräutern schreibt man aphrodisierende
Wirkung zu.
Die
folgenden Rezepte enthalten Pflanzen, die jetzt im Mai in der Natur zu
finden sind.
Brennessel-Nockerl
für zwei
Zutaten:
10
dag gekochte Brennnesseln, etwas Zwiebeln, 20 dag Kartoffel gekocht und
püriert, 1 Ei, 7 dag Mehl, Salz
Zubereitung:
Aus
allen Zutaten einen Teig mixen, Nockerl formen und im Salzwasser kochen.
Schmeckt fein mit Butter und Parmesankäse servieren.
Aphrodisierender
Salat
im Mai
Zutaten:
ca.
30 dag Blattsalat gemischt mit Löwenzahn, Wegerich, Gundelrebe,
Vogelmiere, etwas junger Wiesenbärenklau (die jungen Blätter und
knackige Blütenknospen sammeln, beim Pflücken Handschuhe tragen, kann
Hautreizungen verursachen). 2 mittelreife Avocados, 1 EL Zitronensaft,
50 g Quinoa-Sprossen, etwas Brunnenkresse
Für
die Sauce:
3
EL Weißweinessig, 1 TL Liebstöckel (Maggikraut), 1 Prise Muskat, Salz,
Pfeffer, 3 EL Distelöl,
2 EL Haselnussöl
Hinweise
zu den Pflanzen:
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Quinoa
ist
eine südamerikanische Körnerfrucht, es ist ein Gänsefußgewächs
(Chenopodiaceae)
mit
vielen sehr kleinen Samenkörnern, sie enthalten das "Feuer der
Inkas", Quinoa wächst auch auf kargen Böden, ist gegen Hitze und
Dürre unempfindlich. Das Korn enthält besonders viel hochwertiges
Eiweiß und essentielle Aminosäuren sowie überdurchschnittlich viel
Calcium, Phosphor und Eisen.
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Geschichte:
Die
Pflanze war lange Zeit das Grundnahrungsmittel in vielen Ländern Südamerikas
und galt als Wundermittel für Kraft und Gesundheit. Die Inkas verehrten
es als heilig. Der Anbau stand im Zuge der Kolonialisierung durch die
Spanier unter Todesstrafe. Die Erhaltung der Kulturpflanze ist den
Indianern zu verdanken.
Gundelrebe
ist wie alle Wildkräuter kräftigend und vitalisierend. Sie wurde von
den Kelten als Würze ins Bier gegeben, bis die braven Mönche, denen später
das Bierbrauen oblag, Hopfen als beruhigende Zutat für dieses
verwendeten.
Wiesenbärenklau
(Heracleum sphondylium)
wird
auch als "Ginseng der Europäer" bezeichnet und gilt als
Aphrodisiakum. Liebstöckel trägt seinen Namen nicht umsonst. Es ist Träger
der orangen Farbschwingung und wirkt auf das Energiezentrum im
Unterbauchbereich (Sakral-Chakra).
Schneller
Topfenaufstrich mit sauer-scharfen Kräutern
250
g Speisetopfen (20% F.i.T.) evtl. noch ein halber Becher Hüttenkäse
2
Handvoll Wiesenkräuter (zu gleichen Teilen Sauerampfer und
Wiesenknopfblättchen),
nach
Geschmack Salz, Pfeffer und evtl. etwas Schinken.
Wiesenkräuter
fein schneiden und mit dem Topfen verrühren.
Zum
Verzieren einige Blüten: z.B. Gänseblümchen od. die grünlichroten Blütenköpfchen
des Wiesenknopfs.
Hinweise
zu den Pflanzen:
Kleiner
und Großer Wiesenknopf (Sanguisorba minor und major) ist eine alte Würzpflanze,
man braucht nur immer wenig davon zu ernten. Man sammelt die zarten Blättchen
der inneren Rosette und die jungen Blütenstiele. Der Kleine Wiesenknopf
ist aromatischer, die Pflanze enthält Gerbstoffe, Saponine, Vitamine
und Mineralsalze.
Sauerampfer
(Rumex acetosa): hat einen hohen Gehalt an Vitamin C. Verwendet werden
die jungen Triebe, Blätter und Stängel bis in den Sommer. Blätter mit
braunen Flecken sollte man meiden, da sie vom Rostpilz befallen sind.
Wegen
des hohen Oxalsäuregehaltes darf er nicht überdosiert werden, bei
Neigung zu Steinbildung und Rheuma meiden.
Kräutersuppe
für Frühlingsgefühle:
Gundelrebe
(Glechoma hederacea),
Brennnesseltriebe,
Taubnessel,
Gänseblümchen
(Rosetten und Blüten),
Giersch
oder Geißfuß (Aegopodium podagraria) ein häufiges "Gartenunkraut",
das kaum unterzukriegen ist,
Gundermann
Wiesenknopf
,
Nelkenwurz,
Liebstöckel
u.a.
Alle
Kräuter fein
schneiden und mit einer gehackten Zwiebel oder Lauch in Butter oder Öl
anrösten, mit einer Gemüsebrühe aufgießen und nach belieben würzen.
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Bitte
beachte, dass die Kräutertipps auf dieser Homepage den Besuch beim Arzt
oder Psychotherapeuten nicht ersetzten. Siehe dazu auch die Hinweise auf
www.pflanzenrad.at/kraeuterkreis.htm
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