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Kräuter
im März
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KRÄUTER
UND DÜFTE FÜR DIE SCHÖNHEIT VON INNEN
.
MASKE
MIT PETERSILIE
.
Heilerdemaske
mit Petersilie:
2
EL Heilerde
1/2
Bund Petersilie
etwas
Hamameliswasser
.
Petersilie
sehr fein hacken oder besser im Mixer pürieren. Hamameliswasser etwas
erwärmen und mit der Petersilie
und der Heilerde vermischen bis ein Brei entsteht, der sich leicht
auftragen lässt eventuell noch mit etwas Joghurt vermischen.
Bei trockener Haut darauf achten, dass die Maske nicht ganz eintrocknet.
Petersilie
und Heilerde bindet Toxine, harmonisiert den Säure/Basen-Haushalt und
versorgt die Haut mit Mineralien und Spurenelementen.
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TONIKUM:
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Entspannendes
Kopf- und Gesichtstonikum mit ätherischen Ölen:
6
Tr. Bergamotteöl
4
Tr. Muskatellersalbei
1
Tr. Angelika und Melisse
in
Lavendelhydrolat (Lavendelwasser)
UNTERSTÜTZUNG
DER LEBERFUNKTION:
Leberauflage
zur Anregung der Leberfunktion:
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2
EL Schafgarbenkraut mit 3/4 l kochendem Wasser übergießen, ziehen
lassen, nicht kochen.
Ein
Baumwolltuch in den abgeseihten Tee tauchen, kurz einwirken lassen,
ausdrücken.
Auf
den rechten Oberbauch platzieren und ein trockenes Tuch darauf legen.
Eine
Wärmeflasche oder ein heißes Kirschsteinsäckchen darüberlegen. Man
sollte die Leberauflage erst abnehmen, wenn das Tuch abgetrocknet ist
und die Wärmeflasche bzw. das Kirschsteinsäckchen abgekühlt ist. Dies
kann bis zu zwei Stunden dauern. Das Kirschsteinsäckchen wird zuvor bei
120 Grad im Backrohr erwärmt.
Es
hält aufgrund der inneren Hohlräume der Kirschkerne (Luftisolierung)
die Wärme sehr gut.
Reichlich
Zitronenlimonade trinken.
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Leberstärkend
und entgiftend ist auch Fenchelmischpulver nach Hildegard von
Bingen.
Das
Fenchelmischpulver enthält außer Fenchel auch Galgant, Diptam und
Habichtskraut.
Galgant
regt das Verdauungsfeuer an.
Nahrungsmittel,
die die Leber unterstützen sind
z.B.
Chicoree, Endivie, Spargel (enthält Selen, Selen wirkt leberstärkend),
Löwenzahn, Kresse
Kräuter
für die Leber sind:
Mariendistel oder Tausendguldenkraut
Tausenguldenkrautwein:
Pfefferminze
und Tausendguldenkraut (jeweils 30 g) und eine ganze Zitrone mit
unbehandelter Schale, zerschnitten,
werden
mit leichtem Wein übergossen. Nach etwa 10 Tagen abseihen und in
Flaschen füllen.
Ein
kleines Gläschen des Medizinalweins wird vor den Hauptmahlzeiten
getrunken.
Es
fördert die Verdauung und harmonisiert die Galle.
UNTERSTÜTZUNG
DER NIERENFUNKTION:
Zur
Unterstützung der Nieren können folgende Tees angewendet werden:
Goldrutentee
Birkenblätter
(v.a. frische Blätter im Frühjahr, diese schmecken auch als
Butterbrotbelag sehr gut)
Löwenzahntee
( 1El getrocknete Blätter und Wurzeln eine Minute kochen - 15 Minuten
ziehen lassen)
Hauhecheltee
(2 TL mit einer großen Tasse Wasser überbrühen gut 1/2 Stunde ziehen
lassen; 4-5 Tassen pro Tag; nur einige Tage anwenden). Nierenanregend
ist auch: Gartenkresse (kann man jetzt im Zimmer aussäen).
KRÄUTERMASSAGE:
Bauchmassage
zur Anregung der Verdauung und zur Entspannung der Bauchorgane:
Folgende
ätherischen Öle können verwendet werden:
3
Tr. schwarzer Pfeffer, 5 Tr. Majoran, in etwas Ölivenöl
UM
DEN STOFFWECHSEL IN SCHWUNG ZU BRINGEN:
entgiftend
und vitaminreich ist solange es noch keine frischen Kräuter gibt:
z.B.
rohes Sauerkraut, Sauerkrautsaft, Holundersaft, Zitronensaft mit
Cayennepfeffer oder Galgantpulver;
Sammeltipps
für Wildgemüse:
Frische
Triebe folgender Wildkräuter sind bereits ab März zu sammeln
Scharbockskraut
(in geringen Mengen als Aroma zu Salaten; sammeln bevor die Blüten ganz
aufgeblüht sind - nach der Blüte nicht mehr verwenden), Gundelrebe,
Vogelmiere (Hühnerdarm), Bärlauch, Veilchen (Viola odoratum), Blüten
der Kornelkirsche (Dirndln), Persischer Ehrenpreis (Veronika persica),
Spitzahorn und Linde (junge zarte Blätter), Buchenkeimlinge, Wildes
Stiefmütterchen (Viola tricolor)
für
Balsame:
Pappelknospen
(das WIE erfahren Sie in den Kräuterkundeseminaren)
Einzelbeschreibung
einiger Wildpflanzen,
die
schon im März Frische in Körper und Seele bringen !
Spitz-Ahorn
(Acer platanoides)
Die
jungen, zarten Blätter des Spitz-Ahorns samt ihren noch weichen
Blattstielen ergeben von März bis April eine Grundlage verschiedener
Salate. Man kann sie auch zu Gemüsegerichten oder Suppen verarbeiten.
Getrocknet werden sie im Winter in Suppen gegeben. In Notzeiten wurde
die weiche innere Rinde hinter der Borke im Frühjahr von gefällten Bäumen
abgeschabt, getrocknet und zu Mehl vermahlen zum Strecken von
Getreidemehl verwendet. Im März und April kann man den Ahornsaft von
angeritzten Stämmen nutzen - allerdings nur sehr maßvoll, da der Baum
sonst Schaden nimmt. Ab April kann man die Blütenbüschel essen oder zu
Salaten geben. Im März findet man unter dem Ahorn-Mutterbaum auch
Keimlinge, diese kann man in Salzlake oder Gewürzessig einlegen.
Inhaltsstoffe
in frischen Blüten und Blättern
Kalium,
Calcium, Magnesium, Mangan, Eisen, Zucker und
ca. 5 %
Eiweiß
Volksheilkundlich
wird der Saft oder Sud aus frischen Blättern bei Insektenstichen,
Gicht, Entzündungen, Fieber und geschwollenen Augen äußerlich
angewendet.(Quelle: Essbare Wildpflanzen / Fleischhauer, Guthmann,
Spiegelberger / AT-Verlag
Planetensignatur:
Merkur - Thema Kommunikation
.
Linde
(Tilia sp.)
Zarte
Lindenblätter eignen sich sehr gut für Salate oder Gemüse (wie Spinat
zubereitet). Auch als Tee können sie verwendet werden. Geschmacklich
sind die Blätter der Linde angenehm mild mit einer ganz leichten Säure.
Später im Jahr (Mai/Juni) können die Blüten als Aroma für
Schokolade, Tee, Sirup, süße Desserts und Limonaden verwendet werden.
Auch der Lindenblütenhonig bekommt durch das feine Aroma der Linde
seinen unverwechselbaren Geschmack. Zu deftigeren Gerichten wie
Eierspeisen und Kräutertopfen passt das Aroma der Lindenblüten
ebenfalls.
Inhaltsstoffe:
Flavonoide, Schleimstoffe, ätherische Öle, Gerbstoffe,
seelische
Wirkung: beruhigend, ausgleichend
Volksheilkundlich
als Schnupfen- und Fiebertee Lindenblüten gemischt mit Hollerblüten.
Planetensignatur:
Venus
Persischer
Ehrenpreis (Veronica persica)
Scrophulariaceae,
Braunwurzgewächs
Die
zarte Pflanze mit ihren charakteristischen blauen Blüten wächst in Gärten
und Äckern mit nährstoffreichen Lehmböden.
Frische
Blättchen und Triebspitzen können von März bis September in Salaten,
Suppen, Eierspeisen, Topfenaufstrichen ... genutzt werden. Getrocknet
oder auch frisch kann man sie als milden Tee verwenden (Geschmack herb
aromatisch, regt die Verdauung und den Stoffwechsel an). Volkskundlich
wird der Teeaufguss zu Waschungen gegen Juckreiz, Verbrennungen etc. äußerlich
verwendet. Ehrenpreis findet sich in verschiedenen
Blutreinigungstee-Mischungen. Schon im Mittelalter wurde die Pflanze
hoch geschätzt und als "Allerweltsheil" bezeichnet. Man
sprach der Pflanze sogar Wirkung bei Pest und Aussatz zu. Die hübschen
Blüten können als essbare Deko für verschiedene Speisen verwendet
werden. Da man sie leicht mit den Fingern zerquetscht, daher sollte man
sie vorsichtig mit der Schere ernten.
Inhaltsstoffe
des blühenden Krautes: ätherisches Öl, Harze, Kaffeesäurederivate,
Aucubinglykoside, Milchsäure, Gerb- und Bitterstoffe, Gerbsäure und
Saponine.
Quelle
und Literaturempfehlung Wildkräuter:
Essbare
Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden
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Bitte
beachte, dass die Kräutertipps auf dieser Homepage den Besuch beim Arzt
oder Psychotherapeuten nicht ersetzten. Siehe dazu auch die Hinweise auf
www.pflanzenrad.at/kraeuterkreis.htm
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