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Kräuter
im Jänner
Mond
der Erderneuerung
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Noch
befindet sich alles da draußen in einer Ruhephase, nicht umsonst heißt
die Zeitspanne vom 22. Dezember bis 19. Jänner bei den Indianern „Mond
der Erderneuerung“. Bevor die Lichtkräfte wieder ausreichend stark
geworden sind, um den ersten Frühlingsimpuls zu setzen (Maria Lichtmess
– 2. Februar), ist es angebracht erst eine Ruhe-
und Klärungsphase einzulegen. Was ist es wert über den Winter zu
bewahren, was sollte losgelassen werden, damit Neues entstehen kann?
Wichtig
in der Kälte des „Hochwinters“ ist es das Feuerelement in uns zu
stärken.
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Bild:
Kräuterenergetik-Kurse
am
MRI, Infos findest Du hier |
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NAHRUNGSMITTEL,
GEWÜRZE UND RÄUCHERUNG
zur
Stärkung des inneren Feuers
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Lamm- oder Rindfleisch in Rotwein mariniert
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Rindsuppe mit Lauch,
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Hammelfleisch mit Knoblauch,
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Huhn mit viel frischem Ingwer und Curry gebraten
Gebratenes wirkt nach TCM feurig und thermisch heiß
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Wildlachs, Thunfisch, Aal, Shrimps gebraten
oder gegrillt mit gerösteten Walnüssen in Wein gekocht,
mit Nelkenpulver
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Lauch mit Ziegenkäse überbacken
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Kürbisgemüse mit Thymian und einem Schuss Wodka
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Fenchel- und Karottengemüse mit Rotwein und Chili
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gedünstete Äpfel mit Zimt und Kardamom,
gerösteten Walnüssen und Thymianhonig;
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gebackene Marillen mit Rumrosinen
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Ich
hoffe, bei diesen Genüssen wird´s so richtig warm ums Herz u.v.a. im
Bauch.
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ERWÄRMENDES
AUS DEM REICH DER GEWÜRZE UND RÄUCHERMISCHUNGEN:
Räucherungen
mit TONKABOHNEN: (Dipteryx odorata)
Die
länglichen, dunkelbraunen Tonkabohnen sind die Früchte des
Tonkabaumens, der in Brasilien und Nigeria wächst. Der Duft der
Tonkabohne erinnert aufgrund ihres Cumaringehaltes an eine frisch
geschnittene Bergwiese im Hochsommer. Die Tonkabohnen werden fein
gerieben und in kleinen Mengen Räuchermischungen beigegeben. Sie wirkt
stimmungsaufhellend, erwärmend, ausgleichend und fördert die
Kreativität. Die Tonkabohne wird in Ritualen für Beruf, kreative
Impulse und Karriere verwendet.
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INGWER
(Zingiber officinalis)
Das
Rhizom - also die unterirdische Sprossachse des Ingwers wird meist
fälschlich als Ingwerwurzel bezeichnet. Sie kann jedenfalls frisch oder
getrocknet verwendet werden.
Sie
ist ein guter Erwärmer, da sie das Feuerelement unterstützt.
Man
verwendet sie entweder als Tee oder als Gewürz beim Kochen.
Es
wurden bisher 20 sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wie ätherische Öle
oder Harze im Ingwer entdeckt.
Zu
beachten: getrockneter Ingwer ist schärfer und soll vor seiner
Benutzung eingeweicht werden. Ein Teelöffel voll getrockneter Ingwer
entspricht einem Esslöffel voll zerkleinertem frischem Ingwer.
Ingwer
ist schweißtreibend, stimuliert das Feuer der Verdauung und
neutralisiert Gifte.
Bei
Erkältungen, Husten und Heiserkeit hilft ein Tee aus der
kleingeschnittenen Wurzel sehr gut. Ingwertee vor, während oder nach
einer Mahlzeit löst Verspannungen im Magen-Darm-Trakt.
Man
kocht die Wurzel 15-20 Minuten lang
Man
kann ein kleines Handtuch mit starkem heißem Ingwersud tränken und es
auf die erkälteten Bereiche legen.
Bei
verstopfter Nase kann man es mit etwas Ingwerpulver als Niespulver
versuchen.
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REZEPT:
FENCHEL MIT GERÖSTETEN WALNÜSSEN
energetisch
YANG betont
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Zutaten:
Fenchel, Muskat, Ingwer, Salz Weißwein, Rosenpaprika, Olivenöl,
Walnüsse
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In
einem Topf ganz wenig Wasser erhitzen, Fenchel in Streifen schneiden und
kurz andünsten;
Muskat, Salz und etwas geriebenen Ingwer, Rosenpaprika und einen Schuss
Weißwein dazugeben;
dünsten bis das Gemüse gar aber noch knackig ist; etwas Olivenöl
unterrühren;
mit gerösteten Walnüssen bestreuen.
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Dazu
passt: Reis, Hirse oder Polenta
Energetische
Wirkung:
erwärmend, baut Chi auf, stärkt die Mitte
gut
bei Chi- und Yang-Mangel von Milz und Nieren; bei Verdauungsbeschwerden,
Abwehrschwäche,
Antriebsschwäche, Kälteempfindlichkeit.
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Quelle
und Buchempfehlung:
"Ernährung
nach den fünf Elementen" / Barbara Temelie
"Das
Fünf Elemente Kochbuch
Barbara Temelie" Beatrice Trebuth
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LEINSAMEN
(Linum usitatissimum)
beruhigt
und reinigt das Urogenitalsystem.
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Auch
BRENNNESSELTEE
kann als Nierentonikum angesehen werden.
Eine
gute Mischung für den Winter ist Ingwerwurzel, Leinsamen und
Brennnessel.
Dabei
solltest Du die Brennnesselblätter erst zum Schluss in die kochende
Mischung geben bevor man den Topf vom Feuer nimmt
Wurzeln
u. Samen müssen länger gekocht werden, um ihre Wirkung zu
entfalten. Dann noch 10 Minuten ziehen lassen .
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RÄUCHERUNG
MIT WACHOLDER (Juniperus communis)
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In
allen frühen schamanischen Kulturen, in denen der Wacholder heimisch
war, wurde diese Pflanze als heilig verehrt. Es werden ihm Kräfte
zugeschrieben, die ihm als Schutz und Lebensbaum auszeichnen. Er wurde
vielfach für rituelle und medizinische Räucherungen verwendet. Die
reinigende Qualität des Rauches ist in Zeiten mit erhöhter
Ansteckungsgefahr zu empfehlen. Wacholder-Räucherungen eignen sich auch
besonders gut für die Rekonvaleszenz, um Menschen und Räume mit neuer
Lebensenergie aufzuladen. Man kann sowohl die Nadeln als auch das Harz
und die Beeren verwenden.
Wacholderbeeren
sind als Gewürz leicht zu bekommen. Frische Beeren muss man mindestens
drei Wochen vor der Verwendung trocknen.
Die
kleinen blauschwarzen Beeren wurden an allen steinzeitlichen
Feuerstellen gefunden. Sie dienten als Nahrung, zum Würzen und auch als
Räucherung.
Wacholder
besitzt neben der desinfizierenden Wirkung auch eine aufmunternde
Wirkung, er macht wach und steigert die Wahrnehmung.
Das
ätherische Wacholderöl kann in der Duftlampe, in Duschgels und Bädern
unsere Antriebskräfte steigern. Darüber hinaus besitzt Wacholder eine
Affinität zum Urogenitalsystem (wassertreibend). Wacholder darf nicht
während der Schwangerschaft angewendet werden.
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GALGANT
(Alpinia officinarum)
Kommt
aus China. Es handelt sich um ein Ingwergewächs. Es wird wie bei Ingwer
der Wurzelstock (das Rhizom) verwendet.
Das
rotbraune Pulver wird aus der getrockneten Wurzel gewonnen. Der
Geschmack ist scharf und wärmt den Bauch.
Es
fördert die Verdauung und unterstützt den Magen, hilft der müden
Galle und unterstützt die Leber, was nach den üppigen
Weihnachtsfeiertagen sicher von Vorteil ist.
Galgant
eignet sich als Gewürz in Suppen, Saucen, Gemüseeintöpfen etc. und
wird von Hildegard von Bingen wärmstens empfohlen.
Bitte
beachte, dass auch Gewürze niemals überdosiert werden dürfen!
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Bitte
beachte, dass die Kräutertipps auf dieser Homepage den Besuch beim Arzt
oder Psychotherapeuten nicht ersetzten. Siehe dazu auch die Hinweise auf
www.pflanzenrad.at/kraeuterkreis.htm
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