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Der Kräuterkreis ist die Pflanzenenergetik-Seite des Medizinrad-Institutes

 

 

 

 

 

 
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Kräuter im Jänner

Mond der Erderneuerung

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Noch befindet sich alles da draußen in einer Ruhephase, nicht umsonst heißt die Zeitspanne vom 22. Dezember bis 19. Jänner bei den Indianern „Mond der Erderneuerung“. Bevor die Lichtkräfte wieder ausreichend stark geworden sind, um den ersten Frühlingsimpuls zu setzen (Maria Lichtmess – 2. Februar), ist es angebracht erst eine Ruhe- und Klärungsphase einzulegen. Was ist es wert über den Winter zu bewahren, was sollte losgelassen werden, damit Neues entstehen kann?

Wichtig in der Kälte des „Hochwinters“ ist es das Feuerelement in uns zu stärken.  

Kräuterkunde am Medizinrad-Institut mit Mag. Gabriele Christine Altmann

Bild: Kräuterenergetik-Kurse

am MRI, Infos findest Du hier

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NAHRUNGSMITTEL, 

GEWÜRZE UND RÄUCHERUNG 

zur Stärkung des inneren Feuers

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- Lamm- oder Rindfleisch in Rotwein mariniert

- Rindsuppe mit Lauch,

- Hammelfleisch mit Knoblauch,

- Huhn mit viel frischem Ingwer und Curry gebraten 

  Gebratenes wirkt nach TCM feurig und thermisch heiß

- Wildlachs, Thunfisch, Aal, Shrimps gebraten 

  oder gegrillt mit gerösteten Walnüssen in Wein gekocht, 

   mit Nelkenpulver

- Lauch mit Ziegenkäse überbacken

- Kürbisgemüse mit Thymian und einem Schuss Wodka

- Fenchel- und Karottengemüse mit Rotwein und Chili

- gedünstete Äpfel mit Zimt und Kardamom, 

   gerösteten Walnüssen und Thymianhonig;

- gebackene Marillen mit Rumrosinen

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Ich hoffe, bei diesen Genüssen wird´s so richtig warm ums Herz u.v.a. im Bauch.

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ERWÄRMENDES AUS DEM REICH DER GEWÜRZE UND RÄUCHERMISCHUNGEN:

 

Räucherungen mit TONKABOHNEN:  (Dipteryx odorata)

Die länglichen, dunkelbraunen Tonkabohnen sind die Früchte des Tonkabaumens, der in Brasilien und Nigeria wächst. Der Duft der Tonkabohne erinnert aufgrund ihres Cumaringehaltes an eine frisch geschnittene Bergwiese im Hochsommer. Die Tonkabohnen werden fein gerieben und in kleinen Mengen Räuchermischungen beigegeben. Sie wirkt stimmungsaufhellend, erwärmend, ausgleichend und fördert die Kreativität. Die Tonkabohne wird in Ritualen für Beruf, kreative Impulse und Karriere verwendet.

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INGWER (Zingiber officinalis)

Das Rhizom - also die unterirdische Sprossachse des Ingwers wird meist fälschlich als Ingwerwurzel bezeichnet. Sie kann jedenfalls frisch oder getrocknet verwendet werden.

Sie ist ein guter Erwärmer, da sie das Feuerelement unterstützt.

Man verwendet sie entweder als Tee oder als Gewürz beim Kochen.

Es wurden bisher 20 sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wie ätherische Öle oder Harze im Ingwer entdeckt.

Zu beachten: getrockneter Ingwer ist schärfer und soll vor seiner Benutzung eingeweicht werden. Ein Teelöffel voll getrockneter Ingwer entspricht einem Esslöffel voll zerkleinertem frischem Ingwer. 

Ingwer ist schweißtreibend, stimuliert das Feuer der Verdauung und neutralisiert Gifte.

Bei Erkältungen, Husten und Heiserkeit hilft ein Tee aus der kleingeschnittenen Wurzel sehr gut. Ingwertee vor, während oder nach einer Mahlzeit löst Verspannungen im Magen-Darm-Trakt.

Man kocht die Wurzel 15-20 Minuten lang

Man kann ein kleines Handtuch mit starkem heißem Ingwersud tränken und es auf die erkälteten Bereiche legen.

Bei verstopfter Nase kann man es mit etwas Ingwerpulver als Niespulver versuchen.  

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REZEPT: FENCHEL MIT GERÖSTETEN WALNÜSSEN

energetisch YANG betont

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Zutaten: Fenchel, Muskat, Ingwer, Salz Weißwein, Rosenpaprika, Olivenöl, Walnüsse

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In einem Topf ganz wenig Wasser erhitzen, Fenchel in Streifen schneiden und kurz andünsten; Muskat, Salz und etwas geriebenen Ingwer, Rosenpaprika und einen Schuss Weißwein dazugeben; dünsten bis das Gemüse gar aber noch knackig ist; etwas Olivenöl unterrühren; mit gerösteten Walnüssen bestreuen.

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Dazu passt: Reis, Hirse oder Polenta

 

Energetische Wirkung: erwärmend, baut Chi auf, stärkt die Mitte

gut bei Chi- und Yang-Mangel von Milz und Nieren; bei Verdauungsbeschwerden,

Abwehrschwäche, Antriebsschwäche, Kälteempfindlichkeit.

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Quelle und Buchempfehlung:

"Ernährung nach den fünf Elementen" / Barbara Temelie

"Das Fünf Elemente Kochbuch Barbara Temelie" Beatrice Trebuth

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LEINSAMEN (Linum usitatissimum)

beruhigt und reinigt das Urogenitalsystem.  

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Auch BRENNNESSELTEE kann als Nierentonikum angesehen werden.

Eine gute Mischung für den Winter ist Ingwerwurzel, Leinsamen und Brennnessel.

Dabei solltest Du die Brennnesselblätter erst zum Schluss in die kochende Mischung geben bevor man den Topf vom Feuer nimmt

Wurzeln u. Samen müssen länger gekocht werden, um ihre Wirkung zu entfalten. Dann noch 10 Minuten ziehen lassen .

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RÄUCHERUNG MIT WACHOLDER (Juniperus communis)

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In allen frühen schamanischen Kulturen, in denen der Wacholder heimisch war, wurde diese Pflanze als heilig verehrt. Es werden ihm Kräfte zugeschrieben, die ihm als Schutz und Lebensbaum auszeichnen. Er wurde vielfach für rituelle und medizinische Räucherungen verwendet. Die reinigende Qualität des Rauches ist in Zeiten mit erhöhter Ansteckungsgefahr zu empfehlen. Wacholder-Räucherungen eignen sich auch besonders gut für die Rekonvaleszenz, um Menschen und Räume mit neuer Lebensenergie aufzuladen. Man kann sowohl die Nadeln als auch das Harz und die Beeren verwenden.

Wacholderbeeren sind als Gewürz leicht zu bekommen. Frische Beeren muss man mindestens drei Wochen vor der Verwendung trocknen.

Die kleinen blauschwarzen Beeren wurden an allen steinzeitlichen Feuerstellen gefunden. Sie dienten als Nahrung, zum Würzen und auch als Räucherung.

Wacholder besitzt neben der desinfizierenden Wirkung auch eine aufmunternde Wirkung, er macht wach und steigert die Wahrnehmung.

Das ätherische Wacholderöl kann in der Duftlampe, in Duschgels und Bädern unsere Antriebskräfte steigern. Darüber hinaus besitzt Wacholder eine Affinität zum Urogenitalsystem (wassertreibend). Wacholder darf nicht während der Schwangerschaft angewendet werden.

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GALGANT (Alpinia officinarum)

Kommt aus China. Es handelt sich um ein Ingwergewächs. Es wird wie bei Ingwer der Wurzelstock (das Rhizom) verwendet.

Das rotbraune Pulver wird aus der getrockneten Wurzel gewonnen. Der Geschmack ist scharf und wärmt den Bauch.

Es fördert die Verdauung und unterstützt den Magen, hilft der müden Galle und unterstützt die  Leber, was nach den üppigen Weihnachtsfeiertagen sicher von Vorteil ist.

Galgant eignet sich als Gewürz in Suppen, Saucen, Gemüseeintöpfen etc. und wird von Hildegard von Bingen wärmstens empfohlen.  

 

Bitte beachte, dass auch Gewürze niemals überdosiert werden dürfen!  

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Bitte beachte, dass die Kräutertipps auf dieser Homepage den Besuch beim Arzt oder Psychotherapeuten nicht ersetzten. Siehe dazu auch die Hinweise auf www.pflanzenrad.at/kraeuterkreis.htm

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Baba-Yagas Mondkreis: Mondzyklen und Jahreskreisfeste 2009

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