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Kräuter
im Dezember
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Weihnachten
und das Brauchtum im Advent
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In der
Adventzeit wird es in der Natur ja still und dunkel, die Sonnenkraft
wird immer schwächer und die Naturkräfte ziehen sich in die Erde
zurück. Der Brauch einen Adventkranz anzuzünden begleitet diese
Zeit. Der Kranz symbolisiert das Sonnenrad und die
"Wiedergeburt der Sonnenkraft". Mit dem Anzünden der vierten
Kerze schließt sich der Kreis und gibt unserer Hoffnung auf
Licht und Neubeginn Ausdruck.
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Am
4. Dezember Barbarazweige
schneiden
und einwässern (z.B. Kirsche, Kastanie). Man holt sich damit einen
Hauch von Frühling und Fülle ins Haus. Wenn sie vor Weihnachten
blühen bzw. austreiben bringt das darüber hinaus auch noch GLÜCK.
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Mit
Lucia am 13. Dezember
begegnen
uns Bräuche, die an die vorchristliche Weihnacht erinnern. Diese sind
vor allem im
skandinavischen Raum noch sehr lebendig. Sie konnten sich an diesem Tag
deshalb solange halten, da er im Julianischen Kalender auf die Zeit des
heutigen Weihnachtstages fiel. Die Umstellung auf unseren heutigen
Kalender wurde von Papst Gregor XIII. verfügt. Er ließ im Jahr 1582
auf den 4. Oktober sogleich den 15. Oktober folgen. So ist Lucia ein
bedeutender Lostag geblieben, an dem sich auch die Geister regen und
deshalb von uns mit reichlich Essen und Trinken besänftigt werden
(klingt doch gut). Die Lichtbraut, die manchmal herumgeführt wird,
soll die Geister bannen. Sie verkörpert die Figur der Perchta sowie der
Frau Holle, die wandelbare Geister sind, also das Gute wie das Böse in
sich tragen.
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Die
Thomasnacht, die Nacht vom 20. auf den 21. Dezember
ist
nicht nur aus astronomischen Gesichtspunkten eine bedeutende Nacht, sie
gilt auch als tiefste Nacht des Jahres und daher als eine ganz besondere
Orakelnacht. Sie ist auch eine Umgangsnacht, in der sich die dunkelsten
Kräfte offenbaren können. So glaubt man seit alters
her, dass man in der Thomasnacht auch Lebende beschwören und bezaubern
kann. Vor allem beim Liebeszauber konzentrierte man sich auf diesen
Aspekt, wobei meist ein Gegenstand oder ein Bild besprochen wurde. Für
den eigenen Schutz dient ein Amulett oder blau gefärbte Kleidung.
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Obwohl
mit Weihnachten auch die Wintersonnenwende gefeiert wird, begehen wir
dieses Fest erst vier Tage später beziehungsweise mit dem
Weihnachtsabend erst am dritten Abend danach. Als Jesu Geburtstag wurde
dieser Tag erstmals im Jahre 336 gefeiert, wobei hierzu ganz bewusst der
im 3. Jahrhundert von Kaiser Elagabal angeregte und von Kaiser Aurelian
durchgesetzte Geburtstag des römischen Staats- und Sonnengottes Sol
Invictus, des unbesiegten Sonnengottes, gewählt wurde. Schließlich
stand diese Gottheit in direkter Gegnerschaft zum Christengott.
Einen
weiteren Grund für dieses Datum mag man auch im keltischen Baumkalender
vermuten, der 13 Mondmonate zu 28 Tagen kannte. Der dabei fehlende
365. Tag fiel auf den 23. Dezember und galt als" Nichttag", an
dem die Sonne starb. Diesem Tag war die zwar immergrüne, aber bis
auf ihre roten Beeren giftige Eibe geweiht. Am 24. Dezember aber, dem
Beginn des Monats der Fichte, die als Baum der Schöpfung verehrt wurde,
wurde auch die Sonne wiedergeboren. Wenn auch unsere Vorfahren seit
undenklicher Zeit zur Wintersonnenwende ihre Behausungen mit immergrünen
Zweigen schmückten, entstand die Idee, zu Weihnachten einen Tannenbaum
aufzustellen erst in städtischern Kulturen. Anfänglich war es nur ein
öffentlicher Brauch, bei dem meist die Zünfte Weihnachtsbäume
stifteten. In dieser Form ist uns der Weihnachtsbaum seit dem 7.
Jahrhundert bekannt. Das zugleich entstehende freie Bürgertum übernahm
jedoch bald diesen Brauch und so fand der Weihnachtsbaum allmählich überall
Eingang in die bürgerliche Wohnstube. Dort bleibt er für gewöhnlich
bis Heilige Drei Könige stehen, manchmal wird er aber auch erst zu
Lichtmess abgeschmückt.
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Bild:
Kräuterenergetik-Kurse
am
MRI, Infos findest Du hier
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TEEMISCHUNGEN
FÜR DIE KALTE JAHRESZEIT:
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GRIPPE-
UND FIEBERTEE
Minze
Schafgarbe
Holunderblüten
zu
gleichen Teilen
plus
halbe Menge frisch geriebenen Ingwer
Gib
alles mit kaltem Wasser in einen Topf, bringe es zum Kochen,
nimm
dann den Topf vom Herd und lasse ihn 20 Minuten lang zugedeckt stehen;
abseihen.
Alle
3 Stunden ein kleines Glas, bei Bedarf bis zu fünf Tage lang.
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PFLANZENENERGIEN
FÜR DIE FREUDE IM HERZEN:
nach
einem alten Rezept:
25
g Waldmeister
20
g Weißdornblüten
20
g Orangenblüten
15
g Pfingstrosenblüten
20
g Hornkleeblüten
25
g Blaue Malve
20
g Melisse
1
TL mit kaltem Wasser ansetzen, zugedeckt kurz aufkochen lassen, 5
Minuten ziehen lassen. 3 Tassen täglich
Die
Mischung wirkt beruhigend und herzstärkend.
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KRÄUTERKISSEN FÜR
RUHE UND FRIEDEN:
Beruhigendes,
schlafförderndes Waldmeister - Kräuterkissen:
5
Teile Waldmoos, 2 Teile Waldmeister, 1 Teil Salbei, 2 EL fein zerriebene
Wacholderbeeren;
Auch
Männer mögen den herben Duft dieses Kräuterkissens!
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WEIHNACHTLICHE
RÄUCHERUNGEN:
"Raunacht":
Fichtennadeln
(am besten selbst im Wald gesammelt - dann riechen sie auch gut)
trocknen, zerschneiden und mit Weihrauchharz im Mörser verreiben.
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"Duft
von Avalon"
3
Teile Weihrauchharz
1
Teil Mastix
2
Teile Kräuterbüschelmischung
diese
besteht aus getrockneten Kräutern des traditionellen Kräuterbüschels.
z.B. Beifuss, Salbei, Königskerzenblüte, Melissenblätter, Alantwurzel
(kleingeschnitten), Johanniskraut, Schafgarbenkraut, Minze, Kamillenblüten,
Kleeblüten...
Das
Kräuterbüschel wird in der Zeit zwischen 15. August (Maria
Himmelfahrt) und 8. September (Maria Geburt) gesammelt, sie haben dann
ihre optimale Heil- und Duftkraft. Die genannten Kräuter werden dann zu
einem sog. Kräuterbüschel nach planetaren Gesichtspunkten
zusammengestellt und getrocknet.
Für
die Räuchermischung werden sie zerkleinert und mit den Harzen verrieben.
Es
entsteht eine Mischung mit krautig-balsamischem Duft. Zum Räuchern
zwischen den Jahren, um Haus und Räume zu klären. Die Mischung eignet
sich auch für Räucherungen zur Begleitung von jahreszeitlichen Festen.
Falls man kein Kräuterbüschel gesammelt hat, kann man sich auch die
entsprechenden Kräuter in Drogerien od. Apotheken besorgen.
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(Naturbrief)
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HARZE
UND PFLANZEN
FÜR DIE WEIHNACHTSTAGE UND
RAUHNÄCHTE:
Weihrauch
(Boswellia sp.):
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Weihrauchharz
ist eines der stärksten Reiniger, er reinigt nicht nur die Luft von
Keimen, sondern auch von energetischen Disharmonien. Wenn in Räumen
gestritten wurde, wenn dicke Luft sich ausbreitet, wenn im
Krankenzimmern, Warteräumen, Behandlungsräumen viele Menschen ihre
Sorgen hängen lassen wie Mäntel an einer Garderobe, dann kann eine Räucherung
mit Weihrauch für klare Atmosphäre sorgen. Der Duft des Weihrauchs
gilt seit Jahrtausenden als eines der stärksten Stimulanzien für den
menschlichen Geist, der sich für das Göttliche öffnen möchte. Er ist
außerdem ein sehr wirksames Anti-Stress-Mittel. Er kann erhöhten
Muskeltonus beruhigen und so ein Gefühl angenehmer Wärme und Schwere
erzeugen.
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Myrrhe:
Myrrhe,
Duft der Mutter Erde, gilt als Symbol für den Schoß der Erde und die
weibliche Sinnlichkeit.
Die
Myrrhe war wie der Weihrauch seit der Antike ein bekanntes und geschätztes
Heilmittel und wurde im Altertum sogar mit Gold aufgewogen. Myrrhe wirkt
wundheilend, gewebsstärkend und narbenbildend. Deshalb war Myrrhe ein
gebräuchliches Wundheilmittel. Myrrhetinktur kann das Zahnfleisch stärken
und den gesamten Mundraum desinfizieren. Myrrhezubereitungen sind auch
ein wirksames Mittel um unreine Haut zu reinigen.
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Weißtanne:
Die
Kraft und Majestät der Tanne, ihr balsamischer und belebender Geruch,
haben schon in frühen Zeiten die Menschen dazu angeregt, sie zu
Heilzwecken zu gebrauchen. Sie ist auch als immergrüner Baum ein Symbol
des Lebens in der dunklen Zeit um die Wintersonnwende.
Hildegard
v. Bingen schreibt über die Tanne:
"Die
Tanne ist mehr warm als kalt und enthält viele Kräfte. Sie ist ein
Sinnbild der Stärke. Geister hassen Tannenholz, und vermeiden Orte, an
denen sich solches befindet.
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HEILSTEINE
UND KRISTALLE IM ADVENT:
Steine
und Kristalle repräsentieren die Verbundenheit mit den Erdenergien, die
in der Winterzeit besonders stark sind und auch in unserem Körper gestärkt
werden sollen.
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ERDUNG,
STABILITÄT UND WÄRME:
Steine zur
Stärkung der Erdenergie bringen Stabilität und Wärme, wenn es draußen
kalt und ungemütlich wird.
Hier
einige Beispiele:
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SCHNEEFLOCKENOBSIDIAN
UND ROTER JASPIS, SCHWARZER TURMALIN:
erden
und wärmen und unterstützen dich, wenn du oft unter kalten Füßen
leidest (z.B. in die Socken stecken!)
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LICHTBRINGER
ZUR WEIHNACHTSZEIT
Lichtbringer
als energetisierende "Dekoration" im Raum sind BERGKRISTALL;
WEISSER SELENIT UND WEISSER KALZIT.
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Bergkristall
(Einzelkristalle, Stufen oder Kristallkugeln)
bringen
Klarheit und Licht in den Raum und verbinden uns mit der spirituellen
Ebene in und um uns.
Weißer
Selenit und weißer Kalzit z.B. in Kugelform schaffen die Verbindung
zwischen Erde und Himmel. Selenit hilft uns auf sehr hohe Ebenen zu
kommen, er erleichtert auch generell die Kommunikation (auf allen
Ebenen). Beide Steine stehen auf der körperlichen Ebene für alles
Feste (Knochen, Gelenke, Sehnen, Bänder).
Geschliffene
Kristalle im Fensterbereich reflektieren das Licht der niedrig stehenden
Wintersonne und zerlegen es in wunderbare Regenbogenfarben, die den Raum
erhellen in farbiges Licht tauchen.
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Bitte
beachte, dass die Kräutertipps auf dieser Homepage den Besuch beim Arzt
oder Psychotherapeuten nicht ersetzten. Siehe dazu auch die Hinweise auf
www.pflanzenrad.at/kraeuterkreis.htm
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