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Kräuter
im April
Magisch
Kochen mit Wildkräutern
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Hirtentäschel
(Capsella bursa pastoris):
Die
jungen Rosettenblätter isst man als Salat oder Gemüse. Früher wurden
die Samen wie Senf genutzt, als ihnen wurde auch ein gut brennendes Öl
gepresst.
Hirtentäschel-Kraut
ist in der traditionellen Kräuterkunde ein wichtiges blutstillendes Mittel z.B.: bei Nasenbluten, Blutergüssen
und zu starker Menstruation...
(sollte ärztlich abgeklärt werden)
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Kochrezept
zum Ausprobieren:
Sauerampfer
und Hirtentäschel (zu etwa gleichen Teilen) gut waschen, grob schneiden
und mit wenig Butter gar dünsten. Eine kräftige Fleischbrühe zugeben
und das Ganze mit Kartoffelpüree und etwas saurer Sahne andicken. Mit
Muskat, Pfeffer, Thymian nach Geschmack würzen.
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HOPFEN:
(Humulus lupulus)
Verwendet
werden ganz junge Blätter, junge Sprossen und zarte Ranken; sie gelten
als stärkend und aktivierend. Ein schmackhafter Salat wird so bereitet:
Junge Hopfensprossen in Salzwasser weich kochen, in ein Sieb geben und
mit kaltem Wasser übergießen. Aus Essig und Öl, Salz, Pfeffer und
Zwiebeln eine Salatsauce bereiten, die Hopfensprossen einlegen und den
Salat nach etwa 2 Stunden servieren.
Blätter
und Sprossen schmecken auch gut, wenn sie in Palatschinkenteig
ausgebacken werden.
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ACKERSTIEFMÜTTERCHEN:
(Viola tricolor)
die
Pflanze wirkt blutreinigend und wassertreibend;
gut
bei Hautkrankheiten, um den Stoffwechsel anzuregen und Gifte abzuleiten;
Anwendung:
Tee oder Wildgemüse
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HUFLATTICH:
(Tussilago farfara)
die
jungen Blätter können allein oder gemischt mit anderen Wildgemüsekräutern
(z.B. Brennnesseln) als Gemüse verwendet werden; größere Blätter
kann man wie bei Krautrouladen verwenden, hierbei werden die Kraut- oder
Kohlblätter einfach durch Huflattichblätter ersetzt.
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BRENNNESSELBLÄTTER
IN BIERTEIG (für ca. 4 Personen):
20
– 30 große Brennnessel-Blätter
für
den Bierteig:
125
g Mehl
ca.
¼ Liter helles Bier, 1 Eigelb, Salz, Prise Muskat 1 TL Öl, 1 Eiklar
Das
Mehl mit Bier, Eigelb, Salz und Muskat zu einem dickflüssigen Teig verrühren,
das Öl hinzugeben und das zu Schnee geschlagene Eiklar unterziehen. Die
Brennnesselblätter werden mit einem Nudelholz gewalkt und gesalzen,
etwas ziehen gelassen, dann in den Bierteig getaucht und bei 180 Grad in
Öl goldbraun ausgebacken. Gut geeignet als Vorspeise mit diversen
Saucen oder als Suppeneinlage.
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Lungenkraut
(Pulmonaria officinalis):
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Als
Wildgemüse verwendet werden die jungen Rosettenblätter zu gemischten
Salaten, Gemüsen und Suppen. Wegen des Kieselsäuregehalts wirkt
Lungenkraut gewebsfestigend. Der Tee wirkt reizlindernd und schleimlösend
auf die Atemwege.
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WEGERICH:
Plantago major, P.minor, P.media
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"klassische"
Spitzwegerichsuppe
30
g Butter
40
g Mehl
halber
Liter Gemüsebrühe
halber
Liter Milch
Saft
einer halben Zitrone
Salz,
Muskat
1
Tasse feingeschnittener Wegerich
1
EL Petersilie
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Mehl
und Butter anschwitzen, mit Milch und Gemüsebrühe aufgießen und glatt
rühren, Gewürze dazugeben. Die Kräuter unterrühren und so lange
auf kleiner Flamme kochen, bis der Wegerich weich ist. Den Zitronensaft
zugeben, mit geröstetem Weißbrot servieren.
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Russischer
Spitzwegerichsalat
2
Teile junge Wegerichblätter
1
Teil Brennnesselblätter
1
Zwiebel
1
Teil geriebener Rettich
Salz,
Zitrone (od. Essig)
1
Ei
Sauerrahm
Wegerich
u. Brennnessel kurz mit kochendem Wasser überbrühen, abtropfen, klein
schneiden, gehackte Zwiebel, geriebenen Meerrettich u. Marinade hinzufügen.
Mit Eischeiben garnieren.
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Bitte
beachte, dass die Kräutertipps auf dieser Homepage den Besuch beim Arzt
oder Psychotherapeuten nicht ersetzten. Siehe dazu auch die Hinweise auf
www.pflanzenrad.at/kraeuterkreis.htm
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