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Das
Große Hexenkraut
(Circaea
lutetiana)
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Eine
geheimnisvolle Pflanze des
tiefen Waldes !
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Steckbrief:
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Name: |
Hexenkraut
(Circaea lutetiana)
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Synonyme: |
Gewöhnliches
Hexenkraut, Enchanter´s Nightshade, Circee de Paris (gemeint ist
der schöne Paris, nicht die Stadt Paris), Herbe des sorcières,
Stephanskraut, Waldklette
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Familie: |
Nachtkerzengewächse
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Signatur: |
Venus, Mond, Lilith
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Feinstoffliche
Wirkung: |
verstärkt die Ausstrahlung
und Anziehungskraft
verleiht diplomatisches
Geschick - nicht nur in "Liebesdingen"
verbessert die
Kommunikations- und Konfliktfähigkeit
gibt Schutz
für Schattenarbeit und
Schattenintegration
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Einsatz |
als
Blüten- oder Informationsessenz
als
Parfum (Essenz u. ätherische Öle - es harmonisieren hier
beispielsweise folgende Pflanzen:
Ylang-Ylang,
Rose, Jasmin, Bergamotte, Geranie, Eisenkraut, Orange
Am
Medizinrad-Institut lernen Sie die Pflanze bei div. Workshops und
Exkursionen kennen und erfahren auch, wie man eine radionische
Informationsessenz der Pflanze herstellt.
Radionische
Informationsessenzen enthalten keine materiellen Substanzen,
sondern die Information (das morphogenetische Feld) der frischen
Pflanze (Blätter und Blüten), das auf einen neutralen Träger übertragen
wird. |
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Das
Hexenkraut gilt als altes, magisches Zauberkraut. Obwohl das Hexenkraut
im englischen Sprachraum auch Enchanter´s Nightshade genannt wird, gehört
es dennoch nicht zur Familie der zumeist giftigen Nachtschattengewächse.
Das Hexenkraut ist ungiftig und zählt zur Familie der Nachtkerzengewächse.
Zur Verwandtschaft gehören beispielsweise die Nachtkerzenarten
(Oenothera
sp.), die Weidenröschen-Arten
(Epilobium sp.) und die Fuchsien-Arten (Fuchsia sp.).
Tief
im Wald an feuchten, schattigen Stellen findet man das Hexenkraut.
Seinen lateinischen Namen "Circaea" verdankt es der Zauberin
Circe. Circe gilt als die Tochter der Sonne und als Enkeltochter des
Meeres, damit vereint sie Feuer- und Wasserenergien in sich - eine
starke Sache.
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Circe
wird oft mit einer Katze verglichen. Wie die Katze selbst repräsentiert
sie die weibliche Unabhängigkeit, wird aber auch - der Katze gleich -
mit den dunklen und unbewussten Seiten in Verbindung gebracht. Ihr
enormes Kräuterwissen soll ihr nicht nur geholfen haben Magie zu
praktizieren, sondern auch seelische und spirituelle Verletzungen zu
heilen und den Geist zu klären. Jedenfalls ist Circe eine der ersten Frauenfiguren
der Mythologie und Kunst, die mit unnatürlichen Kräften ausgestattet
mit einem Zauberstab hantierend dargestellt wurde und einen Zauberkessel
benutzt. Der Kessel als urweibliches Attribut steht für Fruchtbarkeit
und Wandlung. Die Zauberin war ebenso bewandert in
Gestaltwandel, Sexualmagie und Liebeszauberei. Circe als Expertin der
"Navigation" in der Unterwelt verhalf Odysseus
sicher nach Hause zu gelangen.
Apropos
Odysseus - berühmt ist Circe natürlich durch ihr Mitwirken in der
Odyssee! Als es den Helden
und seine Mannschaft bei seinen Irrfahrten auf Circe´s Insel verschlug,
verwandelte die Zauberin die Männer sogleich in Schweine. Nur Odysseus
"der Listenreiche" soll ein geheimnisvolles Kraut namens Moly
besessen haben - Hermes persönlich soll es Odysseus gegeben haben. Das Kraut
diente als Gegenzauber und Circe konnte den Helden nicht verzaubern. Das
muss diese wiederum so beeindruckt haben, dass sie sich promt in
Odysseus verliebte. Über das Kraut Moly gibt es viele Vermutungen,
manche bringen es mit dem Harmalkraut (der syrischen Steppenraute, die
schon bei Dioskurides auftaucht, in Verbindung. Wie dem auch sei, Circe
verbrachte eine schöne Zeit mit Odysseus. Von Circe / Kirke kommt auch
unser Wort "bezirzen" - jemanden sozusagen "um den Finger
wickeln". In der Biochemie spricht man übrigens ebenfalls vom
„Circe-Effekt“, nämlich dann wenn ein Enzym seine elektrostatischen
Anziehungskräfte nutzt, um das Substrat der Reaktion zur aktiven Tasche
des Enzyms zu "locken".
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Zurück
zum Hexenkraut: Die filigranen weißen bis rötlichen Blütchen des
Hexenkrautes erscheinen bei uns im Juni und blühen vereinzelt noch bis
Ende August. Die Blüten sind zweizählig - eine Seltenheit der Flora.
Aufgrund der tiefen Einschnitte der Blumenkronblätter sieht es jedoch
so aus, als hätte die Pflanze Blüten mit jeweils vier Blütenblättern.
Der Fruchtknoten ist unterständig. Im Spätsommer bilden sich kleine,
grüne, kugelige Früchte mit borstigen Hakenhaaren. Diese bleiben am
Fell vorbeistreifender Waldtiere haften und werden so verbreitet. Ähnlich
wie ein Zauberspruch sich an eine Person "heftet", so tun dies
auch die Früchte des Hexenkrautes. Manche orten hier die Ursache für
die Namensgebung dieser Pflanze.
Circaea lutetiana scheint in Europa und auf
den britischen Inseln eine lange magische Tradition zu haben. Es wird
seit der Antike mit Liebeszauber, Gestaltwandel und Gegenzauber in
Verbindung gebracht. Das Hexenkraut erweckt die hellen und dunklen
Seiten in uns, stärkt die Anbindung an die Zyklen der Natur und hilft
unsere Schattenseiten zu integrieren und daraus Potential zu schöpfen.
Schamaninnen tragen Hexenkraut als Amulett oder verwenden die Essenz der
Pflanze im Energiefeld. Im Feinstofflichen verbessert das
"Zauberkraut" die weibliche Ausstrahlung und Anziehungskraft,
verleiht Schutz, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit. Max Aman
(Naturheilpraxis spezial/traditionelle Abendländische Medizin)
empfiehlt das Kraut als "Diplomatenmittel" für sympathische
Ausstrahlung, Geduld und Verhandlungsgeschick, seine charismatische
Wirkung zeige es vor allem bei der Verwendung durch Frauen. Nach meinen
eigenen Forschungen mit dem Hexenkraut kann ich dies vollinhaltlich bestätigen.
Das
Hexenkraut ist als getrocknetes Kraut nicht im Handel erhältlich. Es
gilt nicht als Heilkraut im materiellen Sinne. Die hübsche, zarte
Pflanze ist mehrjährig und kann im Garten an schattigen, feuchten
Stellen angepflanzt bzw. gesät werden. Hexenkraut bildet kriechende
Rhizome und wird sich bei guten Bedingungen ausbreiten. Sollten die
Samen nicht keimen wollen, wird empfohlen diese etwa für 2 Wochen dem
Frost auszusetzen (notfalls im Gefrierfach).
Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fes_Hexenkraut
Bilder
von Ciraea lutetiana (Enchanter´s Nightshade) finden Sie auf
http://www.ct-botanical-society.org/galleries/circaealute.html
http://www.alchemy-works.com/growing_tips.html
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G.C.Altmann / aktualisiert 08/2009 |